Unser didaktisches Konzept

Mit unseren Lehrveranstaltungen wollen wir an Hochschulen ein praxisnahes Studium unterstützen, indem wir unsere gesammelte Berufserfahrung an Studenten weitergeben. Es ist somit kein Wunder, dass die kognitiven Lernziele unserer Lehrveranstaltungen die Anwendungsebene aus der Bloomschen Taxonomie beinhalten. Dabei beziehen sich die kognitiven Lernziele im Allgemeinen auf das Wissen und die intellektuellen Fertigkeiten des Lernenden, welche die Taxonomie von Bloom in sechs aufeinander aufbauende Lernstufen unterteilt:

  1. Beurteilung
  2. Synthese
  3. Analyse
  4. Anwendung
  5. Verständnis
  6. Kenntnis

Damit das Erlernte beispielsweise angewendet werden kann, muss es im ersten Schritt wiedergegeben (Kenntnis) und anschließend gedeutet (Verständnis) werden können. Wie wir bereits oben angekündigt haben, kristallisiert sich aus unseren Lernzielen die Anwendung heraus, weshalb wir uns bei der Konzeption von Lehrveranstaltungen an die Lerntheorie des situierten Lernens richten:

Nach dieser wird in jeder Situation das Wissen neu konstruiert, wodurch Transferleistungen unerlässlich sind. Eine Lernaufgabe sollte sich daher möglichst nah an einer Anwendungssituation orientieren. Zudem versteht sich der Lehrende in seiner Rolle nur noch als Mentor, der den Lernenden in seiner Aufgabe unterstützt und berät. Aus diesem Grund kommt das explorative Lernen als didaktische Methode beim situierten Lernen zum Vorschein, bei dem der Lernende problemorientiert handelt und durch Lernanregungen oder Lernarrangements in seinem eigenaktiven Lernen motiviert wird.